Zeitgeschehen

Viele Menschen geben ihren Senf zu unserer derzeitigen Lebenssituation dazu, sagen ihre Meinung, ob wir es nun hören wollen oder nicht. Manche tun es mit einer Vehemenz und Lautstärke, dass wir nicht mehr weghören können. Ich schließe mich nun der Reihe der „Laberer“ an, denn auch ich habe eine eigene Meinung. Nur hast Du das Glück, zu entscheiden, ob Du dies lesen möchtest, oder nicht.

 

Mittlerweile ist März 2022. Wir versuchen die Pandemie nicht mehr so ernst zu nehmen. Nicht mehr wirklich Platz dafür.  Wie es sich entwickelt, wird die nächste Zeit schon zeigen. Diese Pandemie war einfach schrecklich, dauert einfach schon zu lange. Definitiv.

Unsere Lebensumstände verlangen uns allen sehr viel ab im Moment. Einigen mehr, einigen weniger. Es ist so viel Leid entstanden, so viel Verlust auf allen Ebenen. Und auf der anderen Seite ein sich die Tasche vollstopfen können.  Noch lange kein Ende in Sicht.

 

Die Gesellschaft hat sich, wie immer in zwei Teile gespalten. Man könnte sagen, die einen gehen den „einfachen“ Weg, versuchen immer wieder sich mit der Situation abzufinden, das Beste daraus zu machen. Fließen mal mit. Andere stemmen sich dagegen, wollen keine Veränderung; bloß alles beim Alten lassen. Wieder andere wehren sich gegen etwas, was nicht bewertet, aber doch nicht zu ändern ist. Alles hat seine Berechtigung.

 

Aber es liegt so viel Wut in der Luft. Auf der ganzen Welt. Die Menschen brauchen dringend Veränderung. Nur ist unsere Ansicht, wie das geschehen könnte recht verschieden. Diese Situation, die uns alle ein bisschen zur inneren Einkehr zu zwingen scheint, birgt doch auch gute Chancen. Immer mehr junge Menschen schließen sich zusammen und heraus kommt dann sowas wie: thenewearthmanifesto

 

Gute Ideen schießen wie Pilze aus dem Boden. Eigentlich ist es trotz aller Widrigkeiten eine Ehre und Freude gerade jetzt zu leben. Ich finde, es ist was ganz Besonderes und ich bin demütig geworden und sehr dankbar. Denn wie ein Phönix farbenprächtig und wunderschön aus der Asche steigen kann, haben auch wir in dieser krisenhaften Zeit die Möglichkeit unsere Gesellschaft und unser Miteinander zu reflektieren, zu verändern und neu aufzubauen. Wir können die Situation nutzen, um mit gemeinsamer veränderter Kraft andere Wege zu beschreiten. Zum Wohle aller. Wir haben gerade eine Chance, gestärkt daraus hervorzugehen. Welch spannende Zeit, in der wir leben. Wenn man die Augen offen hält, kann man sehen, wie die Gesellschaft sich langsam verändert. Ich habe das Gefühl, das Gute hat sich infiltriert. Empathie ist allgegenwärtig und bestimmt folgen auch den Lippenbekenntnissen der Politiker noch Taten. Ich bin da optimistisch. Es ist Bewegung in der Gesellschaft.  Es scheint, als würden den Menschen die Augen aufgehen. Und sie sehen neue Wege.

 

Wir werden das alles überleben. Gewiss. Und am Ende wird es gut sein. Die Frage ist nur, was es uns kostet. Da haben wir viel in der Hand. Fatal wäre, wir rutschen in alte Verhaltensweisen. Alte Düngemittelvorschriften werden ausgegraben, eine neue Rüstungsspirale, Atomkraft als Ökorettung. Anstatt Geld in Bildung und erneuerbare Energie zu stecken und uns dadurch auf weite Sicht unabhängig machen und CO2 frei.  :-)))    - Meine Meinung- 

 

 

 

,,Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen."

 

                                                                                                                             

 

    - Chinesische Meinung-